travers – srevart


Happy Kinderficker Blog
Juli 21, 2007, 11:20 am
Filed under: Veröffentlichungen

Seit 107 Tagen gibts nun schon den Blog „Herbst in meiner Seele“ bei blogsport, inklusive dem feiern des „International BoyLover Day“s. Scheint bei Blogsport aber wohl niemanden zu stören…hatte schokolade ja auch schonmal festgestellt.



Ralph Giordano hat Recht!
Juni 15, 2007, 10:06 pm
Filed under: kurz zitiert, Veröffentlichungen

Und: Einige Gründe, gegen den Bau der „Zentralmoschee“ zu sein

So schnell kann es gehen: Der sonst von allen gehätschelte Ralph Giordano wird auf einmal als Rechtsradikaler denunziert, weil er sich gegen den Bau der Ehrenfelder „Zentralmoschee“ ausgesprochen hat. Auch als er Morddrohungen von radikalen Moslems erhielt, kam niemand auf die Idee, sich mit ihm zu solidarisieren. Im Gegenteil: Alle keiften hämevoll, er sei selber schuld, schließlich habe er „Brandreden“ (taz) gehalten, die „streng nach deutschem Stammtisch“ (Jungle World) müffelten. Und die Antifa tut so, als gäbe es in Köln einen „rassistischen Konsens“, mithin eine islamfeindliche Stimmung, obwohl doch alle Stadtratfraktionen (bis auf die tatsächlich rassistische Kleinstpartei Pro Köln) für den Moscheebau votierten. Weil offensichtlich niemand Giordanos mutige Worte hören will, ist es angezeigt, seine Argumente gegen den Bau der „Zentralmoschee“ noch einmal zu wiederholen:

■ Es handelt sich nicht um eine Frage des Rechts auf Religionsfreiheit. Moslems können ihren Glauben ausleben, denn es gibt ein paar Dutzend Gebetsräume in Köln. Dass es sich bei diesen Räumlichkeiten nicht um prunkvolle Sakralbauten handelt, mögen die islamischen Verbände bedauern, die Religionsfreiheit wird davon nicht berührt. Zudem sind Moscheen anders als Kirchen gar keine sakralen Gebäude, sondern Orte, in denen neben dem Gebet auch Geschäfte und kulturelle wie politische Zusammenkünfte stattfinden.

■ Die “Zentralmoschee” wird die Existenz einer islamischen Parallelgesellschaft verstärken. Und zwar deshalb, weil der Gebäudekomplex neben dem Gebetsraum auch mehrere Geschäfte und sogar ein Schwimmbad (natürlich geschlechtergetrennt) beinhalten wird – also alles, was man benötigt, wenn man mit der Gesellschaft, in der man lebt, nichts zu tun haben will. Diese Parallelgesellschaft zeichnet sich durch autoritäre und patriarchale Verkehrsformen aus und bedroht direkt die individuelle Freiheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen, die in solch einer lustfeindlichen und verstockten Umgebung ihr Dasein fristen müssen.

■ Die “Zentralmoschee” ist ein Symbol der Macht des Islams. Gerade weil der Bau “repräsentativ” sein soll, d.h. monströs, führt er all jenen, die in Ehrenfeld wohnen, vor allem Menschen aus Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung, täglich vor Augen, dass der Islam eine Macht ist, an der sie auch in Deutschland nicht vorbei kommen.

■ Die “Zentralmoschee” ist ein Symbol des chauvinistischen Türkentums. Da der Trägerverein Ditib direkt dem türkischen Religionsministerium untersteht, ist davon auszugehen, dass die Moschee ein Außenposten der AKP-Regierung Erdogans sein wird. Die Ideologie des Türkentums ist aggressiv nationalistisch, rassistisch und bisweilen antisemitisch. Die türkische Ideologie ist gegen die individuelle Emanzipation gerichtet und kennt nur die repressive Einheit der Volkszugehörigkeit.

■ Die Ditib ist keine gemäßigte Organisation. Wer das behauptet, der hat sich noch nie die Website dieser Organisation angesehen. Sicher, dort werden keine djihadistischen Kampfaufrufe verbreitet, trotzdem vertritt die Ditib einen konservativen Islam, spricht sich für das Kopftuch aus, hält die Geschlechtertrennung beispielsweise in Schwimmbädern für sinnvoll und sieht im Koran das “Wort Gottes”.

■ Jede Stärkung des Islam arbeitet emanzipatorischen Bestrebungen entgegen. Der Islam ist eine antizivilisatorische Ideologie, eine apokalyptische Massenbewegung, die das Elend predigt und den Tod verherrlicht. Ihr Wesen ist Opfersinn und Enthaltsamkeit. Das Glück des Einzelnen verteufelt sie.

■ Der Islam ist nicht mit den anderen Weltreligionen gleichzusetzen. Wer das tut – wie die Antifa in ihrem Flugblatt -, hat nicht begriffen, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, ob eine Religion durch die Aufklärung säkularisiert und d.h. zivilisiert wurde oder ob sie gerade als Abwehrkraft gegen die Aufklärung einen neuen Höhenflug erlebte. “Allgemeine Religionskritik” hilft da nicht weiter, sondern die konkrete Unterstützung von Menschen, die sich gegen die Zumutungen des Islams wehren, etwa der Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland oder das Secular Islam Summit auf internationaler Ebene.

Deshalb fordern wir:

Solidarität mit Ralph Giordano!
Kein Bau der “Zentralmoschee”!

Köln, 13.06.2007

http://gwg-koeln.tk/



Gedächtnisprotokoll eines Vorstellungsgespräches
Mai 21, 2007, 5:20 pm
Filed under: Veröffentlichungen

[…]
Personalmann (PM): „Sind Sie schwul?“ (nachdem ich ihm auf die Frage nach meiner derzeitigen Wohnsituation bereits gesagt hatte, dass ich mit meiner Freundin zusammen wohnen würde)
Ich (I): „Sie wissen das ich sie dafür verklagen kann? Tut das außerdem was zur Sache?“
PM: „Muss ich bei der Antwort davon ausgehen, dass Sie homo (sic!) sind?“
I: „Interpretieren Sie was sie möchten…“
[…]
PM: „Warum haben Sie auf dem Bewerberbogen männlich/weiblich nicht angekreuzt?“
I: „Wozu soll das gut sein?“
PM: „Damit wir wissen, ob sie Mann oder Frau sind.“
I: „Ist das bei dem Job wichtig? Außerdem haben Sie doch Augen im Kopf oder?“
PM: „Selbstverständlich…aber…“
I: „Aber wenn ich weiblich angekreuzt hätte, dann hätten Sie doch wohl auch nachgefragt, oder?“
PM: „Ich frage ja nur, es gibt ja auch so Leute, die sich gegen ihr Geschlecht streuben.“
I: „Gibts?“
PM: „Ja, so Transen zum Beispiel.“
I: „Soso, interessant!“
[…]
PM: „Bei Religionszugehörigkeit haben sie auch kein Kreuz gemacht? Sind sie ausgetreten?“
I: „Wie war das mit Religion und Opium? Und nein, ich bin nicht ausgetreten.“
PM: „Und welche Religionszugehörigkeit haben sie nun?“
I: „Wenn ich jetzt moslemisch oder jüdisch sagen bekomme ich den Job nicht, oder?“
PM: „Wie bitte?“
I: „Ich wollte damit Ausdrücken, dass sie wohl eine Affinität zur Ablehnung gegenüber allem was Ihnen als „Fremd“ erscheint haben?“
PM: „Bitte? Wie meinen Sie das?“
I: „Schon ok! Vergessen Sie es.“
[…]



Scheiße, mir hat jemand meine Niere geklaut!
April 29, 2007, 11:46 am
Filed under: Veröffentlichungen

Da geht man nichtsahnend durch die Stadt, um dann plätzlich von so einer Psychosektentussi angequtscht zu werden, ob man schon was von „Organraub an lebenden Menschen“ gehört habe!? Aus rein unterhaltungstechnischen Gründen ließ ich mir ein Flugblatt geben und wenn ständig etwas von „einer neuen Form des Bösen, ähnlich dem Holocaust“ und Todeslagern gefaselt werden würde hätte es gewiss einen Unterhaltungswert. Der Gipfel sind Bilder von Deportationen und Wachtürme mich Stacheldraht.
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Idee: sehr gut, Ausführung: ungenügend
März 17, 2007, 9:15 pm
Filed under: Veröffentlichungen

In englischen Grundschulen werden die Schüler nun durch Märchen mit homosexuellen Protagonisten an das Thema Homosexualität herangeführt. (Die netzzeitung berichtet hier in einem eher dürftigen Artikel) So löblich es ist, Kinder bereits in jungen Jahren für dieses Thema zu sensiblisieren und etwaigen Vorurteilen von Beginn an entgegenzuwirken ist es umso fraglicher, warum das grade mit dem Medium Märchen geschehen muss!? Es erweckt den Eindruck Homosexualität und die Ressentiments dagegen seien eben so fiktiv wie das Märchen.

Edit: Quelle hinzugefügt!



sans papiers
März 11, 2007, 8:39 pm
Filed under: Veröffentlichungen


Na da hat Isolde Saalmann von der SPD aber eine super Idee zu einem „symbolischen Schritt“ gehabt! Sie will Adolf Hitler den deutschen Pass wieder wegnehmen. Dieser “symbolische Schritt” würde Frau Saalmanns Gewissen bestimmt sehr erleichtern, hat Hitler die Deutschen doch für seine Greultaten ausgenutzt…wenn Hitler jetzt noch nichtmals mehr Deutscher wäre, wären eben diese aus dem Schneider oder wie!? Ja Frau Saalmann, das war doch mal ein geschickter Schachzug. Allerdings, ob nun mit Pass oder ohne (was rechtlich warscheinlich überhaupt nicht machbar ist), Hitler war, ist und wird immer deutsch bleiben!



Essen, 13.01.: “Niemand regiert die Welt” – Vortrag mit Daniel Kulla
Januar 4, 2007, 8:50 am
Filed under: Veröffentlichungen

Bei Daniel Kullas “Entschwörungstheorie” handelt es sich ebenso wenig wie bei Verschwörungstheorie um eine wissenschaftliche Theorie. Es wird vielmehr um eine aufklärerische Strategie gehen, die das Problem des Verschwörungsdenkens besser als bisher zu fassen bekommen soll. Dazu wird zu unterschieden sein zwischen US-amerikanischem Verschwörungspop wie etwa “Akte X” und der eigentlich gefährlichen Verschwörungsideologie, dem Konspirationismus; zwischen den Verschwörungstheoretikern, den Kolportierenden und der davon beeinflußten Öffentlichkeit; zwischen den konkreten Inhalten der Verschwörungstheorien und den Schnittstellen zu anderen Ideologien.

Der Konspirationismus wird erkennbar als Anmaßung von wissenschaftlicher Geltung, rhetorischer Autorität und politischem Amt, als umfassende Travestie, die jedweder antiemanzipatorische Praxis als Brandbeschleuniger dient und mit der sich immer wieder Risse in erschütterten Weltbildern kitten lassen.

Aus der Fragestellung nach den historischen Voraussetzungen für die Entstehung und Entwicklung des modernen Konspirationismus können die Bedingungen bestimmt werden, die gegenwärtig den Einfluß des Verschwörungsdenkens begünstigen. Ebenso werden daran die Möglichkeiten der Entschwörung meßbar, deren Hauptpotential Kulla in der Kritischen
Theorie, im Diskordianismus und in der kollektiven Wissensproduktion des viel geschmähten Internet ausmacht.—

13.01.2007
19:30Uhr
im „Down Under“
(neben dem ev. Gemeindezentrum)
Bandstr. 35
45359 Essen